Der Name ''Rommersch'' ist wahrscheinlich von den Römern abgeleitet. Nach neuen wissenschaftlichen Untersuchungen hat die sog. Varus-Schlacht nicht im Teutoburger Wald, sondern im Bereich Oelde stattgefunden. Im Jahre 9 n. Chr. wurde Publius Quintilius Varus vernichtend von dem Germanenführer Arminius geschlagen. Das Aufmarschgebiet war der Bereich Lippetal. Somit reiht sich der Ort in die Liste der 44 Orte ein, die sich um die Ehre streiten, dass möglicherweise die Schlacht in ihrer Region stattgefunden habe. Heute soll sich noch in den Wäldern zwischen Lippborg und Herzfeld eine gepflasterte Wegestrecke aus damaliger Zeit befinden. Römische Brückenpfosten wurden bei der Bauernschaft Kesseler gefunden.

Oder vielleicht doch beim Ort Kalkriese bei Bramsche?

Überragt wird Lippetal von der neugotischen Grabkirche (1901) der Heiligen lda, einer Nichte Karls des Großen; ihre Reliquien werden in der Krypta des frühmittelalterlichen Vorgängerbaus aufbewahrt. Sehenswert ist ferner das mittelalterliche Wasserschloss Hovestadt (1563-1572) sowie das im Renaissance-Stil gebaute Wasserschloss Assen (1564) im Ortsteil Lippborg.

Der Name Rom = Römer. Mit Mersch o.ä. wurde schon immer eine Furt, ein Flußübergang, niedrige und feuchte Wiesen usw. bezeichnet.

Das Gebiet befindet sich an dem Fluß Lippe. Die Lippe ist ein 255 km langer, rechter Nebenfluss des Rheins in Nordrhein-Westfalen.

Sie entspringt am Westhang des Eggegebirges innerhalb des Stadtgebiets von Bad Lippspringe. Von dort aus fließt sie in südwestlicher Richtung nach Paderborn, wo sie das Wasser der Pader und der Alme (Fluss) aufnimmt. Beim Paderborner Stadtteil Sande (Westfalen) wird das Wasser des Flusses zum Lippesee gestaut. Von dort aus fließt sie durch den südlichen Teil der Westfälische Bucht und darin in westlicher Richtung durch Lippstadt; kurz danach mündet die von Norden kommende Glenne ein. Anschließend erreicht sie Lippetal und Hamm, wo ihr die Ahse zufließt. Danach gelangt sie an den Nordrand des Ruhrgebiets, wo sie zunächst den Grenzfluss zwischen Werne und Bergkamen bildet. Sie fließt dann durch Lünen, wo sie das Wasser der Seseke aufnimmt, und vorbei an Datteln, Olfen und Haltern, wo ihr die Stever zufließt. Nach Marl, Dorsten und Hünxe mündet sie schließlich bei Wesel in den Rhein.

Parallel zur Lippe verläuft von Hamm-Uentrop durch Bergkamen und Lünen bis Datteln der Datteln-Hamm-Kanal und von dort bis zur Mündung der Wesel-Datteln-Kanal.

Der Radfernweg Römerroute führt in weiten Teilen entlang der Lippe.


Lippeschifffahrt

Die Geschichte der Lippeschifffahrt reicht mindestens bis in die Römerzeit zurück, denn bereits die Römer nutzten den Fluss, um ihre Güter mit Hilfe kleiner Schiffe zu transportieren. In späterer Zeit konnte sich die Lippeschifffahrt nicht recht entwickeln, da zahlreiche Mühlen und Sandbänke sowie die Zollschranken die Schifffahrt behinderten. Als jedoch 1815 Westfalen an Preußen fiel und die Lippe auf ihrer gesamten Länge preußisch war, konnten Pläne zur Schiffbarmachung realisiert und die Schifffahrt ohne Zollschranken wirtschaftlich durchgeführt werden. Der Fluss wurde durch den Bau von Schleusen und Umgehungskanälen ausgebaut und war ab 1826 durchgängig bis Lippstadt schiffbar. Transportiert wurden insbesondere Salz, Getreide, Eisenerz, Steine und Holz. Die Fahrt von Hamm nach Wesel dauerte vier Tage, von Hamm nach Lippstadt einen Tag. Pferde auf "Treidelpfaden" zogen die Frachtkähne flussaufwärts. In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts befuhr das erste Dampfboot die Lippe. Der Boom in der Lippeschifffahrt dauerte jedoch nur kurze Zeit, da der Wassertransport nach dem Bau der Eisenbahn im ausgehenden 19. Jahrhundert kaum noch wirtschaftlich zu betreiben war.

Neuzeitlich

Für die Papierwerke Beyer ohG wurden durch den Soester FDP-Kreisvorsitzenden und Papierfabrikanten A. Beyer (Stammhaus: Dortmund Brechten - Brambauer Straße 29) u.a. zwischen 1957 und 1959 3 Werk- bzw. Lagerhallen (4, 5, 6) gebaut. 1959 kam dann eine Auslieferungshalle (9) mit Sozialräumen im UG dazu.

Postalisch bezeichnet wurde dieses Gebiet früher mit Brönicke 26 - 28 sowie 51.

1959 wurden auch Werkwohnungen und -häuser auf dem Gelände gebaut.

Weitere 4 Werk- bzw. Lagerhallen (1-3,8 und später 7) sowie eine Hochspannungsübergabestation (1962) wurden zwischen 1960-1970 gebaut.

Das Büro-/Verwaltungsgebäude wurde 1965 erheblich erweitert.

Im Jahr 1970 folgten 7 Garagen sowie eine Tankstelle.

Zu diesem Zeitpunkt dann auch die "Beyersche Villa". Hier soll auch ein Koalitionsvertrag für den Landtag NRW geschlossen worden sein.

1978 wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine weitere Produktionshalle gebaut.

Auf dem Gelände produzierten in den vergangenen Jahren:

A+G Plastics Recycling GmbH Georgios Kiotsekolou und Apostolidis
Kubaplast Kunststoff- und Plastikbe- und verarbeitung
Ashok Chauhan Lagerung und Verarbeitung von Kunststoffen (1988)
ISM Kluge
Kluge GmbH
Neuraplast-Verpackungen Joachim Hampf KG (1979)
Amrant GmbH Kunststoffverarbeitung
Kitzer GmbH Kunststoffverarbeitung

weitere Links (ungeprüft):
Anton Beyer:
http://www.zeit.de/1973/29/fruehere-aussagen-bestaetigt
http://www.zeit.de/1974/44/list-oder-luege

Ashok Chauhan:
http://www.focus.de/politik/deutschland/berlin-mann-des-jahres-abgetaucht_aid_147377.html
http://www.focus.de/magazin/archiv/konkurs-finanzamt-ohne-bilanzen_aid_147032.html

Quellen: www.wikipedia.de